Die Gastgeberfamilie

Die Gastgeberfamilie Irene Zimmerli-Basler mit Ihrem Mann Arnold und den beiden Töchtern verwöhnen Sie gerne.


Unsere Geschichte

 

 

Geschichtliches und Wissenswertes dieses Betriebes:

 

 

 

Herzlich willkommen in der „Wirthschaft zum Barmelhof“. (Auf dem Schild an der  Hausmauer ist Wirthschaft mit –th- geschrieben, auch ist die dreistellige Telefonnummer von früher noch erhalten, die noch mit den heutigen letzten drei Zahlen übereinstimmen).

 

Der Barmelhof wurde erstmals 1645 oder 1648 erwähnt. Zu dieser Zeit führte ein sogenannter „Saumweg“ über die Schafmatt/Geissfluh ins Elsass am Barmelhof vorbei. Damals schon war der Barmelhof ein wichtiger Ort, um einen Zwischenstopp einzulegen. Die Söldner, Schmuggler, Reisenden etc. fanden hier Schutz, Speis und Trank. Auch konnten sie ihre Pferde und Mulis einstellen, tränken und füttern. Dieser Pferdestall wird sogar heute noch genutzt, von Gästen zu Pferd.

 

1848 wurde die eigentliche Wohnstube als Gaststube, wie es für die kleinen Jurabauernhöfe üblich war, eröffnet. So entstand am Jurasüdfuss ein kleines Bergrestaurant nach dem anderen. Ursprünglich erteilten Grund- bzw. Gerichtsherren das Tavernenrecht, jedoch vom 16.-17. Jahrhundert an waren meistens die Städte- und Länderorte in ihren Territorien zuständig. Für ein Tavernenrecht zahlten Wirte eine einmalige Gebühr und einen jährlichen Zins. Zur Führung von Gasthäusern waren sie der Obrigkeit mit Eid verpflichtet. Der obrigkeitlichen Regelung und Aufsicht unterstanden die Qualität und Menge des Angebots, die Preistarife, die Öffnungszeiten und das Ungeld. Meine Vorfahren kamen am 1.Juni 1901 auf den Barmelhof. Bis zirka 1960 war es ein Tagesbetrieb.

 

1971 beim Generationenwechsel von meinen Urgrosseltern zu meinen Grosseltern wurde die Hofzufahrtsstrasse erstmals asphaltiert und somit auch für die motorisierten Gäste zugänglicher gemacht. Die „Wirthschaft zum Barmelhof“ erwachte zu neuem Leben. In den folgenden Jahren wurden regelmässig Renovationen durchgeführt. Es entstand der Fischweiher mit vier grossen Natursteinbecken, in denen noch heute Regenbogenforellen aufgezogen werden. Diese Spezialität, währt auch heute noch.

 

Seit 1986 führte meine Mutter, Heidi Basler-Gloor, das Restaurant. Im Jahre 1986 haben meine Eltern auch den Stall umgebaut. Dafür war immer mein Vater, Christian Basler, besorgt und heute hauptsächlich mein Bruder Heiri. Das gemütliche Bergrestaurant liegt direkt an der Bikeroute 3 oberhalb von Erlinsbach. Das heisst nebst Mountainbikern, Wanderern, Senioren, Familien mit Kindern und Hunden oder Reitern dürfen wir auch Geschäftsleute, Touristen, Künstler, Sportler, Schauspieler, Ärzte, Politiker, Bauern, Arbeiter und viele andere zu unseren treuen Gästen zählen. Das ist etwas, was ich sehr schätze, denn dass sich so viele verschiedene Menschen aus so unterschiedlichen Schichten an einem Ort einfinden, um einfach die Seele baumeln zu lassen, etwas Ruhe zu finden oder um die Arbeit und den Alltag vergessen zu können, das ist nicht selbstverständlich.

 

Wir haben ein kleines, aber feines Angebot an Speisen – eine gutbürgerliche Küche - und Getränken mit auserlesenen Weinen. Natürlich kommen nur Schweizer Weine in Frage.

 

Auch heute noch stammt der Hauptteil unserer Produkte aus dem eigenen Stall bzw. die Regenbogenforellen aus eigenem Weiher und Quellwasser, wofür mein Vater und mein Bruder hauptsächlich zuständig sind.

 

Auch die saisonalen Spezialitäten werden von unseren Gästen sehr geschätzt. Der Wildsau- und der Rehpfeffer sind sehr beliebt, denn auch das Wildfleisch stammt aus eigener Jagd aus der Region und wird nach einem uralten, über Generationen weitergereichten Rezept hergestellt. Die Metzgete ist ein weiteres Highlight. Zu dieser Zeit, Oktober bis März, ist der Barmelhof im „Ausnahmezustand“.

 

Denn mit der Unterstützung des langjährigen Störmetzgers, Markus Pfister, wursten, produzieren und brühen wir alle Würste selbst. Blut-, Leber-, Brat- und Rauchwürste werden in der eigenen Küche, von der ganze Familie, Grosseltern, Eltern und Kinder, verarbeitet. So ist es schon seit…..je.

 

Die Blut-, Leber-, und Bratwürste werden direkt im Restaurant während den folgenden Tagen konsumiert. Die Rauchwürste hingegen werden in die gemauerte Rauchkammer gebracht, die sich im „Estrich“ des obersten Stocks befindet. Hier werden die Würste aufgehängt, einige Tage geräuchert und regelmässig durch meinen Vater kontrolliert, bis sie die richtige Farbe und Konsistenz aufweisen. Im Frühling ist unser Siedefleischsalat der Renner. Das Siedefleisch stammt aus unserem Stall und die Salatsauce ist seit Generationen die gleiche, deren Rezept nur mündlich „weitergegeben“ wird.

 

Eine einzige uralte Platane, die jegliche Sonnenschirme durch ihr natürliches Blätterdach ersetzt, macht die kleine Gartenterrasse zur Oase, was vor allem die ruhesuchenden Gäste sehr schätzen.

 

Ihre Irene Zimmerli-Basler

 


Unsere Auszeichnungen

Auszeichnung zum 9. romantischsten Restaurant der Schweiz

durch das "friday-magazine, das Wochenendemagazin"

 

 

 


Auszeichnung zur besten Blutwurst 2010

Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste.

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Presseberichte


Bericht in der Basler Zeitung - Das Hohelied vom Schwein

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Aufgegabelt - Stimmungsvolle Beizen und authentische Produkte von Martin Jenni,

Ausgabe 2019

Erhältlich beim AT Verlag.

https://at-verlag.ch/buch/978-3-03800-054-9/Martin_Jenni_Aufgegabelt_2019.html

 


Cervelat und Tafelspitz - Einfach gut essen im Dorf, im Quartier und auf dem Land.

99 stimmungsvolle Beizen in der Schweiz.

Erhältlich im AT Verlag.

https://at-verlag.ch/buch/978-3-03800-937-5/Martin_Jenni_Cervelat_und_Tafelspitz.html